Dominique
Aegerter

Moto E
RennserieFIM Enel MotoE™ World Cup
Geburtsdatum30.09.1990
GeburtsortRöthenback i.E
NationalitätSchweiz
Größe174 cm
Gewicht69 kg
Familienstandledig

Geboren und aufgewachsen ist Dominique in Rohrbach, einem kleinen, beschaulichen Ort mit ca. 1400 Einwohnern. Dort wohnt er heute noch. Früh in seiner Kindheit kam er durch seinen Vater mit allerlei Fahrzeugen und Motoren in Kontakt. Schon als 3-jähriger Knirps bekam er ein kleines Motorrad geschenkt, mit dem er auf dem Hof herumraste. Der innere Drang, sich dem Motorsport zu verschreiben wurde immer unbändiger und ein langer Weg zum Motorrad-Rennfahrer nahm seinen Anfang.

Erstmals wurde er in der Motocross-Szene aktiv. In den Kinderklassen und in der Juniorenkategorie feierte er bald nationale Erfolge. Im Jahre 2003 wechselte er zu den Straßenrennen und wurde in Deutschland im ADAC Junior Cup auf dem 7. Rang klassiert. In der Folge stieg er in die IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft) der 125er Klasse auf. Dort fuhr er bis 2006 viele weitere Straßenrennen.

Der Schritt in die Weltmeisterschaft und der Aufstieg in die Moto2
2007 bestritt er seine erste komplette Saison in der 125er-Weltmeisterschaft im damaligen „Multimedia Racing-Team“. Im nächsten Jahr wechselte er ins „Ajo Motorsport Team”, wo er den 16. Rang erreichte. 2009 steigerte er sich, immer noch in der 125er-WM-Klasse, mit demselben Team auf den 13. Schlussrang.

Im Jahr 2010 begann für den Schweizer eine neue Ära, er stieg in die damals neu geschaffene Moto2-Klasse auf. Die Saison 2013 und 2014 waren von guten Leistungen und Konstanz geprägt mit regelmäßigen Top-Ten-Plätzen. Beide Jahre beendete er auf dem 5. Rang. Speziell erfolgreich war 2014 mit insgesamt 4 Podestplätzen und dem absoluten Highlight, dem Sieg beim Deutschland Grand Prix auf dem Sachsenring.

Schwere Zeiten, aber Aufgeben keine Option
Es folgte 2015 eine schwierige Zeit mit einer langwierigen Rücken- und Handverletzung. Auch die Saison 2016 wurde von Verletzungen geprägt. Aber er wollte Rennen fahren, um jeden Preis, nicht aufgeben, weitermachen war die Devise.

Er entschied sich 2017 dazu, in das „Kiefer Racing Team“ zu wechseln, wo er eine Suter pilotierte. Doch, obwohl nun alles bergauf zu gehen schien, stand auch diese Saison unter keinem guten Stern. Zuerst wurde ihm der Sieg in San Marino wieder abgesprochen, dann starb sein Teamchef Stefan Kiefer unerwartet. Eine Welt brach zusammen. Dies zog sich auch ins Jahr 2018. Ein Enduro-Unfall Mitten in der Saison warf den erfahrenen Moto2-Pilot erneut aus der Bahn. 2019 nahm er nochmals seine ganze Kraft zusammen und wechselte ins italienische „MV Agusta Forward Racing Team“. Doch auch dort musste er hart um Resultate kämpfen.

Mit Intact GP in der MotoE neu durchstarten
2020 will der ehrgeizige Schweizer einen ganz neuen Weg einschlagen. An Bord eines Energica Ego Corsa Elektro-Bikes wird er mit seinem neuen Team Intact GP um den Titel des FIM Enel MotoE World Cups kämpfen. Fünf Veranstaltungen mit insgesamt sieben Rennen warten auf den Schweizer und die „Dynavolt Intact GP” MotoE-Mannschaft.

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